Gesundheit

„Lächeln heißt: der Seele ein Fenster öffnen“

 

Psyche und Immunsystem

Die Psyche, das Gehirn und das Immunsystem stehen in enger Verbindung und kommunizieren miteinander, um den menschlichen Organismus gesund zu erhalten. Möchte man kranken Menschen wirklich helfen, so muss man alles, was ihr Leben ausmacht, betrachten, denn alles was ihnen widerfährt, sei es beglückend oder niederschmetternd – beeinflusst ihr Wohlbefinden und damit ihre Gesundheit, psychisch wie körperlich. Zum Beispiel wenn ein Mensch über langanhaltene Magenschmerzen klagt, reicht es nicht, sich nach den Essgewohnheiten zu erkundigen, sondern welchen belastenden Situationen er ausgesetzt ist oder war. Das können Eheprobleme sein, Druck am Arbeitsplatz, eine dauerhafte Überbelastung. Mit Medikamenten ist es hier nicht getan, sondern es ist strebenswert eine Lösung zu finden, wie zum Beispiel:

1) Coaching und Fernheilung, bei dem der Mensch lernt besser mit belastenden Situationen umzugehen.

2) Vielleicht bedarf es größeren Veränderungen: der Wechsel des Arbeitsplatzes, das Beenden der unglücklichen Beziehung etc.

Werden die psychischen Hintergründe nicht berücksichtigt und nur die akuten Magenprobleme behandelt, besteht die Gefahr, dass sich ein Magengeschwür entwickelt. Wir wissen, dass Stress, Entzündungsprozesse begünstigt, die Wundheilung beeinträchtigt und den Knochenabbau fördern kann. Dauerstress gilt als das Gesundheitsrisiko Nummer Eins, noch vor Übergewicht, Alkohol- oder Tabakmissbrauch. Dauerstress nimmt einen negativen Einfluss auf die Knochendichte ein. Depressionen sind Dauerstress und diese können zu Knochenschwund führen. Diese Beispiele zeigen wie tiefgreifend die Wechselwirkungen zwischen Psyche und Körper sind. 

Über vertrauensvolle Gespräche kann man die psychosoziale Realität des Menschen erfassen, mit all seinen Sehnsüchten, erlebten Verlusten, seiner Wut und seinen Ängsten, seine vergangenen und gegenwärtigen zwischenmännlichen Beziehungen.

Mütterlicher Stress beeinflusst bereits das ungeborene Baby. Steht die Mutter unter erhöhtem Stress, so kann es dazu führen, dass das Kind nach der Geburt zu viele Stresshormone produziert und zu Stressreaktionen neigt. Die Entwicklung eines gesunden Immunsystems ist die frühe Kindheit, insbesondere die ersten 3 bis 5 Lebensjahre. Des weiteren bedeuten zu viele äußeren Reize, Stress für das kindliche Gehirn (Handy, Tablet). Dauerstress macht anfällig für Autoimmunkrankheiten und Allergien. Damit sich das kindliche Immunsystem entwickeln kann, brauchen Kinder vor allem emotionale Sicherheit, Liebe, Zuwendung und Geborgenheit.

Reizüberflutung und kindliche Gesundheit: Alles was Kinder als bedrohlich wahrnehmen, bedeutet für sie Stress. Das können ständige Streitereien im Elternhaus sein, unzureichende Fürsorge und Zuwendung, eine permanente Reizüberflutung. In der Folge kann sich das Gehirn nicht richtig ausbilden, demzufolge können Lerninhalte nicht richtig verarbeitet und abgespeichert werden. Es können Konzentrationsprobleme und Lernschwierigkeiten auftreten. Kleine Kinder sollten weder ein Handy noch ein Tablet als Spielzeug benutzen und wenig fernsehen. Dafür: lange Ruhephasen, ein gewisses Maß an Außenreizen.

Was wir selbst tun können:

  1. Sport treiben – Sport hat einen positiven Effekt auf Entzündungsprozesse im Körper und Stress wird reduziert. Alltagsbewegungen wie Treppensteigen, den Garten pflegen, Teppichsaugen (gut für die Bauchmuskulatur), mit dem Hund Gassi gehen. Durch Bewegung werden Nervenzellen im Gehirn neu gebildet und angekurbelt. Nervenentzündungen werden reduziert, man erntet gute Laune. Man ist weniger anfälliger für Depressionen.
  2. Gesund ernähren
  3. Positive Gedanken und positive Worte bevorzugen. Wer sich ständig mit negativen Szenarien beschäftigt, sich über alles und jeden ärgert und seinen Ärger in Form von Aggressionen Luft macht, tut vor allem eines: Er stresst sich selbst erheblich. Es können Wundheilungsverzögerungen eintreten.
  4. Freundschaften pflegen, sind Balsam für die Seele. Was für Kleinkinder existensziell notwendig ist, gilt auch für alle weiteren Lebensabschnitte. Bevor man 100 SMS-Nachrichten absetzt, kann man sich auf eine Tasse Kaffee verabreden oder zum Telefonhörer greifen.
  5. Ausgleich schaffen: Nordic Walking, Meditation, Ayurvedische Massagen, Yoga, Nordic Walking in Kombination mit Yoga und Atemübungen.
  6. Optimismus leben: positive Affirmationen, positive Vorstellungen leisten einen Beitrag zur Gesunderhaltung. Wenn man sich ausmalt, keine oder kaum Schmerzen zu spüren, wird das Schmerzempfinden verringert (Placebo Effekt). Voraussetzung sind gesprochene Worte von vertrauten Menschen, wie Hoffnung, Zuversicht, Verständnis, positive Affirmationen. Die Ergebnisse sind: Linderung, Heilung, Überwinden von Krankheiten. Folgendes kann wunderbar unterstützen: autogenes Training, progressive Muskelentspannung nach Jacobsen, Maly-Meditation ist gut für zwischenmenschliche Beziehungen, für einen emotionalen Halt.
  7. Kreativität: basteln, malen, dekorieren, lesen, backen, kochen, stricken, häkeln, nähen, Kartenspiele
  8. Bewegung an der frischen Luft: Waldspaziergänge, Fahrradfahren etc.

 

 

 

 

Die wundervolle Wandlung von Widerständen in Chancen 

Zunächst ein paar Beispiele: Wer sich in Zukunft über Nachbarn nervt, weil sie zu laut sind, könnte statt auf diese loszugehen, sich selbst fragen, was in ihm noch so laut ist an Ansprüchen, Begierden oder was auch immer, dass es ihn nervt. Er könnte das Prinzip dahinter ausmachen, vielleicht bei dauerndem Radio-Gezeter aus der Nachbarwohnung, die eigene Unruhe, die Tendenz sich mit Unterhaltung vom Wesentlichen abbringen zu lassen usw. Das würde, statt die Situation mit dem Nachbarn zu eskalieren, helfen, die eigene zu klären und zu verbessern. Wo könnte ich in meinem Leben mehr machen, als mich daran zu nerven?

….ein weiteres Beispiel: Stört mich an Fremden, die sich nicht so benehmen, wie ich das gern hätte, sondern verrückt spielen, wäre die Frage zu stellen: Was ist in mir so fremd, dass es mich stört?  Womit bin ich in meinem Leben nicht auf vertrautem Fuß? Wo ist etwas Eigenes so fremd, dass es mich irritiert? Wo benehme ich mich selbst so, wie ich es nicht gern habe? Wo laufe ich gegen Andersartiges, Fremdes, Ungewohntes Sturm? Und vor allem: Ließe sich in meinem Leben mehr machen? Könnte ich selbst von einem originelleren, ungewöhnlicheren Verhalten und Leben profitieren? Was wenn auch ich mal aus der Rolle fiele, über die Stränge schlüge und aus der Reihe tanzte?

 

Wut

Wenn du wutig bist, dann bist du in der Opferstellung. Wut -> ein wütendes Kind, das von einem Elternteil abhängig ist und nicht frei ist in seiner Wahl. 

In diesen Monaten und Jahren entscheidet jeder von uns, welchen Weg er geht in dieser Zeit der großen Transformation menschlichen Bewusstseins. Wer in seinem Denken und Verhalten demonstriert (wütend. „Ich bin dagegen.“) oder der andere Weg: Frieden und Gemeinschaftssinn, Liebe und Mitgefühl. 

Wer bis heute mit etlichen Menschen seines Umfeldes inclusive seiner Eltern und Geschwistern in Unfrieden ist, der wird diese Welt nicht friedlicher machen können, ganz gleich, wie laut er auch schreien mag.

Was du denkst und fühlst, das strahlt aus! Und was du ausstrahlst, damit erschaffst du deine Welt von morgen. Darum ist die Welt, wie wir sie heute vorfinden, unser aller Werk und das Werk unserer Vorfahren.

Wollen wir Hass, Gewalt, Ausgrenzung nicht mehr, dann ist eine Haltung, die aus der Liebe kommt wichtig, wie Annahme, Selbstverantwortung, Respekt, Mitgefühl, Verständnis, Vergebung, Toleranz und Geduld.

 

Was gegen trübe Stimmungen hilft

 

Wir wollen weg von Gemütsschwere, Antriebslosigkeit, von Unsicherheiten und von Ängsten. Was können wir tun, damit wir wieder happy sind? Ganz einfach: Feuer anfachen und die Sonne von innen heraus stärken. Natürlich ist die Winterzeit eine Zeit der Einkehr. Man darf alles etwas langsamer angehen und sich dafür die Zeit nehmen. Unverarbeitete Emotionen, Erlebnisse und Eindrücke wünschen jetzt ihre Aufmerksamkeit. Wichtige Prozesse finden jetzt statt. Es wird uns vieles bewusst, demzufolge sind wir sehr dankbar für die gewonnenen Erkenntnisse und dadurch können wir stärker und selbstbewusster unseren Weg gehen.

  • Eine aktive Morgenroutine hilft, in Schwung zu kommen:  Zunge schaben, um Reste des nächtlichen Reinigungsprozesses zu entfernen und die Organe zu aktivieren.
  • aktivierendes Yoga üben, z.B. ein dynamischer Sonnengruß oder andere belebende Asanas 
  • ein Glas heißes Wasser oder Ingwerwasser trinken, um den Stoffwechsel anzukurbeln
  • über den Tag: wärmende Tees mit Zimt, Ingwer und Nelke stärken das Verdauungsfeuer Agni, beleben und reduzieren Anzeichen von Schwere und Schleim im Hals
  • tragen Sie leuchtende und wärmende Farben wie Rot, Gelb oder Orange, das stärkt das Feuerelement und tut im grauen Winter besonders gut
  • bevorzugen Sie balancierte Lebensmittel und Zubereitungen: warm und gern etwas scharf gewürzt – viel gedämpftes Gemüse, Basmatireis, nährende Suppen und Eintöpfe mit Ghee stärken und nähren die Seele
  • im Winter brennt unser Verdauungsfeuer am stärksten, deshalb ist es für Mischköstler die beste Zeit Fleisch zu essen
  • Gewürze, wie Ingwer, Zimt, Kreuzkümmel, Kurkuma, Pfeffer unterstützen den Verdauungsprozess schwerer Speisen
  • für einen besonderen Kick sorgt der Scharfmacher Chili
  • gehen Sie möglichst täglich an die frische Luft, mindestens eine halbe Stunde und idealerweise während der hellen Stunden des Tages
  • Bewegung und Sport vertreiben Trägheit und hellen die Stimmung auf
  • nutzen Sie die Abendstunden für die Innenschau, weniger Aktivitäten lassen mehr Zeit für Achtsamkeit und Meditation
  • gerade in Zeiten der Corona-Pandemie ist die mentale Stärkung für den Geist wichtig, denn eine stabile Psyche hilft, schwere Zeiten zu überstehen
  • das alte Jahr ist vorbei (das kommt nicht wieder) – lassen Sie uns das neue Jahr 2021 als Chance für unbekannte Wege sehen und gehen, die innere Neuausrichtung kann uns helfen, mutig das neue Jahr zu starten und es anders zu gestalten

Zur Klärung des Geistes können ätherische Öle helfen:

  1. Kampfer: reduziert Kapha (Depressionen) und Vata (Nervosität), klärt den Geist, reinigt die Atmosphäre und hat reinigende Eigenschaften.
  2. Rosmarin ist bitter und scharf und wirkt erhitzend. Kapha und Vata werden reduziert und die Stimmung wird aufgehellt.
  3. Salbei ist scharf, bitter, herb und leicht erhitzend. Sparsam eingesetzt klärt er den Geist, stärkt die Nerven und beruhigt das Herz.
  4. Orange: der leicht süße, frische und wärmende Duft tut uns gerade im Winter besonders gut. Orangenaroma hebt die Stimmung, lindert Stressempfinden, beruhigt und entspannt.
  5. Weihrauch: reinigt die Atmosphäre, senkt Kapha und Vata und wird häufig z.B. während der Rauhnächte verwendet.                                        

 

 

Winter – Wellness zum Verwöhnen, Beauty und Pflege für daheim

 

Ein Tag Auszeit: Ein Tag für die persönliche Auszeit, in der man Körper, Geist und Sinne verwöhnen und regenerieren kann und sich nur Gutes tut, wie genussvolles, gesundes Essen, Bewegung an der frischen Luft, pflegen und faulenzen, einfach alles, was die Laune hebt und glücklich macht. Hier ein paar wertvolle Ayurveda-Tipps. Also, los gehts!

Die richtige Atmosphäre schaffen: Eine behagliche und geordnete Atmosphäre sorgt dafür, dass man sich rundum wohl fühlt und zur Ruhe kommen kann. Beruhigendes, indirektes Licht, leise Entspannungsmusik und ein angenehmes Raumaroma intensivieren den Entspannungseffekt. Empfehlenswert ist es, Handy und Laptop auszuschalten, den Kopf frei zu machen und nicht an den Job oder private To-do-Listen denken. Einfach mal abschalten und unerreichbar sein!

Der Start in den Tag: Eine wunderbare Morgenroutine kann man starten, mit: Zungenschaben, Nasenspülung und Ölziehen nach Lust und Bedarf. Es kann auf dem Programm stehen: eine Bürstenmassage, eine beruhigende Massage mit warmen Sesamöl. Abschließend können Meditation oder Yogaübungen, Atemübungen, Tanz – Körper und Geist harmonisieren. Ganz wichtig ist es, den Körper kuschelig warm zu halten und bequeme Kleidung in den kraftvollen, warmen Farben wie Rot oder Orange zu tragen, das hellt die Stimmung auf.

Ayurvedisches Frühstück: Zwei Tassen Ingwerwasser wirken belebend und können den Tag kulinarisch eröffnen. Ein leichtes Frühstück, wie z.B. warmer Getreidebrei mit gerösteten Gewürzen oder getoastetes Brot mit Avocadoaufstrich, leichte Reiswaffeln mit Honig stärken den Körper für unseren Wellnesstag. Wer gerne den Organismus entlasten möchte, verzichtet auf das Frühstück.

Verwöhnende Kosmetik: Ein seperater Pflegetag, an dem sich alles intensiv um Haut und Seele dreht, wirkt wie ein Schönheits-Booster. Wir starten mit einem 15-minütigen warmen Fußbad, angereichert mit 3 TL Honig oder einem Badesalz. Für die Hände: ein Handbad aus 1/2 Liter warmen Wasser, 2 TL Honig, einer halben Tasse Sahne und 2 TL Mandelöl für ca. 10 Minuten. Die pflegenden Inhaltsstoffe werden einmassiert und anschließend für das Peeling: 1 TL Zucker, ein paar Tropfen Mandelöl. Danach eine Handmaske: 4 EL Quark, 1 Eigelb, 2 EL Kokosöl. Mit jeder Hand in einen Waschlappen schlüpfen und die Maske 15 Minuten einwirken lassen. Nach dem sanften Abwaschen mit lauwarmen Wasser werden Sie mit einem samtigen Hautgefühl belohnt.

Zeit für das Mittagessen: Das Mittagessen sollte in der Zeit von 10 bis 14 Uhr gelegt sein, denn in dieser Zeit können wir gut verstoffwechseln und auch eiweißhaltige Nahrung wird gut verdaut. Nehmen Sie sich Zeit und genießen Sie das Essen ganz bewusst. Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Gerichte darauf, dass proportional zu Ihrem Typ und Verdauungskraft alle sechs Geschmacksrichtungen enthalten sind.

Nachmittags an die frische Luft: Nach dem Essen ist ein Spaziergang an der frischen Luft perfekt. Ziehen Sie sich warm an, schützen sie vor allem Ihren Kopf gut. Nehmen Sie die Natur mit allen Sinnen wahr und lassen Sie den Blick und die Gedanken schweifen. Wieder zu Hause –  bringt ein wärmender köstlicher Tee Ihrer Wahl, Wärme in Körper und Gemüt.

Mit einem Bad verwöhnen: Ein duftendes Bad mit Kräutern oder Blütenessenzen bei leiser Entspannungsmusik und beruhigendem Kerzenschein sind eine wunderbare Zeremonie für Körper, Geist und Seele. Für sehr trockene Haut ist es optimal, den Körper vor dem Bad einzuölen. Während des Bades können Sie gern eine Haar- oder Gesichtsmaske auftragen und 20 Minuten einwirken lassen. Genießen Sie die Muskelentspannung und Gelenkentlastung im warmen Wasser. Gerne können Sie sich nach dem Baden eincremen, so können die Inhaltsstoffe von der warmen Haut gut aufgenommen werden.

Den Nachmittag ausklingen lassen und in den Abend gehen: Wenn Sie möchten, können Sie ein Buch lesen oder mit Freunden telefonieren oder sich mit der Familie unterhalten. Die Lebensfreude steht heute im Mittelpunkt. Kurzurlaub pur. Nun verwöhnen Sie sich mit einem frühen Abendessen, z.B. mit einer heißen Gemüsesuppe oder einem überbackenen Ofengemüse. Anschließend  mit einer Fußmassage mit warmen Sesamöl können Sie Ihren Wellnesstag harmonisch abrunden. Es ist empfehlenswert gegen 22 Uhr zu Bett zu gehen. Ein wunderbarer Einschlaftrunk: eine ayurvedische Gewürzmilch mit Safran, Kardamom und Honig (erst nach dem Abkühlen der Milch hinzufügen).

Bei diesem Wellnesstag ist es empfehlenswert, den Tag nicht zu überladen. Horchen Sie in sich hinein und folgen Sie Ihren Bedürfnissen. Ein Tag in Ruhe, Harmonie und Freude kann Körper und Geist stärken. Lassen Sie sich treiben, lassen Sie los und tanken Sie Kraft, Energie und Lebensfreude.

 

Bauchumfang

Um den Bauchumfang zu reduzieren, reicht es nicht aus, am Muskelaufbau zu arbeiten. Die Entschlackung des Körpers ist wichtig. Es weckt die Lebensgeister, bringt Leichtigkeit und ein strahlendes Aussehen. Wer regelmäßig Yoga praktiziert, achtet mehr auf seine Ernährung – das kommt von ganz allein. Die Schulmedizin sagt, dass die Entgiftungsorgane selbst in der Lage sind, den Körper zu entschlacken. Ich frage mich, warum entstehen dann Krankheiten? Eine Krankheit verstehe ich so, mal nach innen zu schauen, was in der Vergangenheit nicht richtig gelaufen ist, was mich belastet und warum mir der Körper die Krankheit als Signal geschickt hat. Was soll ich verändern? Verklebte Faszien, das Bindegewebe, womit unsere Organe, Muskeln, Knochen, Blutgefäße und Nervenzellen umhüllt sind, ist häufig die Ursache von Schmerzen sowie Unbeweglichkeit im Körper. Außerdem kann es auch an einer Übersäuerung des Körpers liegen. Im Yoga wird der Körper geschmeidiger, die Faszien feuchter und gleitfähiger.

 

Yin Yang Yoga

Yin bedeutet: das Weibliche, das Weiche, Passive

Yang bedeutet: das Männliche, Kraft, Aktivität

Faszien umhüllen alle Muskeln, Knochen, Gelenke und Organe. Faszie heißt: „verbinden“. Gedehnte Faszien sind gleitfähig. Faszien verkleben bei Bewegungsmangel, Fehlhaltungen und altersbedingt. Schmerzen sind die Folge, weil die Muskeln nicht mehr mühelos aneinander vorbeigleiten können. Mehr als 80% der Rückenschmerzen sind auf verklebte und blockierte Faszien zurück zu führen. Dr. Robert Schleip sagt: „Rückenschmerzen entstehen nicht ausschließlich durch Wirbelsäulen- oder Bandscheibenschäden, wie man sie bisher behandelte, sondern vor allem in den Faszien. Es vollzieht sich ein kleiner Paradigmenwechsel, der bisherige Konzepte widerlegt.“ Irritationen im Fuß oder im Knie können Rückenschmerzen auslösen, eine angespannte Hand kann zu Kopf- und Nackenschmerzen führen und umgekehrt. Das Bindegewebe / Faszien bleibt elastisch, wenn die Faszien regelmäßig gedehnt und belebt werden.  Am Anfang reduziert sich der Wassergehalt der Faszien während der Dehnung. Danach saugen sie sich wieder mit Wasser voll und haben dann einen höheren Wassergehalt wie vorher. Faszien lieben es, diagonal gespannt zu werden. Es ist sehr wichtig, zuerst Yin Yoga und anschließend kraftvolle Yogaübungen, Yang Yoga zu praktizieren. Wie man aus der TCM Traditionellen Chinesischen Medizin weiß, werden die Organe über Meridiane mit Chi – Lebensenergie versorgt. Beim Yin Yoga werden unterschiedliche Meridiane (Leber, Magen, Milz, Niere, Blase, Galle, Herz und Lunge) stimuliert, der Stoffwechsel wird angeregt, der Abtransport von Schlacken gefördert und eine Reinigung der Meridiane aktiviert.

 

Zink steigert die Abwehrkräfte

Zink ist wichtig für die Aufrechterhaltung des Säure-Basen-Haushalts. Es trägt zur Wundheilung bei. Zink ist beteiligt an der Bildung von Schilddrüsen- und Sexualhormonen. Es reguliert das Immunsystem, hilft bei der Vorbeugung von Erkältung, Grippe und anderen Infekten. Zink unterstützt die Behandlung vieler chronischer Krankheiten wie Gelenkrheuma und Schilddrüsenunterfunktion bis hin zu chronischer Müdigkeit, Osteoporose, Hämorrhoiden und entzündlichen Darmerkrankungen. Zink fördert gesundes Haar und Nägel und lindert Hautprobleme. Das Spurenelement Zink verbessert die Fruchtbarkeit. Es beeinflusst das Riechen, Schmecken, Sehen und Hören.

Typische Symptome eines Zinkmangels: Erkrankungen der Haut, Haarausfall, eine verschlechterte Wundheilung, Durchfall, ein Verlust des Geschmacks- und Geruchsempfindens und Appetitlosigkeit. Klären Sie Ihre Symptome bitte mit einem Arzt oder Heilpraktiker ab.

Gute Zinkquellen: Vollgetreide, Samen, Nüsse, Eier, Schalentiere, Hülsenfrüchte, Wurzel- und Blattgemüse, Milchprodukte (Sojamilch, Mandelmilch), Gemüse, Fleisch vom Bauern. Lassen Sie sich bitte von Ihrem Arzt oder Heilpraktiker beraten.

 

 5 Tipps zum Entspannen

Jeder Dritte in Deutschland leidet unter Dauerstress. Eine kleine Auszeit im Alltag bringt neue Energie und Vitalität.

Stress kann ernst zu nehmende gesundheitliche Konsequenzen mit sich bringen. Stress macht krank, schwächt das Immunsystem, treibt den Blutdruck hoch, stört die Verdauung, führt zu Tinnitus, Muskelverspannungen oder Depressionen und vermindert die Leistungsfähigkeit. Fünf Entspannungstipps helfen frühzeitig die Stressspirale zu stoppen und bringen Körper, Geist und Seele wieder ins Gleichgewicht.

1) Bewegung erfrischt: Wer gestresst ist, findet Entspannung in der Natur. Ein 30-minütiger Spaziergang in einem Park oder im Wald entspannt und fördert die Konzentration. Planen Sie in Ihrem Alltag Erholungsphasen ein. Gehen Sie mindestens 1x die Woche zum Yogakurs. Endorphine (körpereigene Glücksstoffe) werden freigesetzt und das Selbstbewusstsein wird gestärkt.

2) Ruhe bewahren: Regelmäßige Atemübungen helfen dem Körper, auch in Stresssituationen Ruhe zu bewahren. Jeder muss für sich selbst herausfinden, welche Methode ihm am besten liegt, ob Tiefenentspannung, Körperübungen, Achtsamkeitsübungen aus dem Yoga. Auch das Hören von ruhiger Entspannungsmusik oder Mantra´s lassen den Blutdruck sinken. Ähnliche Effekte erreicht man durch den Klang einer Klangschale, bei der Töne und Schwingungen Ängste, Stress, Müdigkeit und Verspannungen lösen. Genießen Sie in meinen Yogakursen die Klangschale.

3) Hilfreiche Heilkräuter: Tees, Bäder und ätherische Öle von Heilpflanzen wie Melisse, Hopfen, Baldrian, Johanniskraut und Lavendel beruhigen und entspannen. Sie sorgen für einen guten Schlaf. Ein Vollbad wärmt, lockert die gesamte Muskulatur und verwöhnt mit Badezusätzen die Sinne.

4) Nahrung für die Nerven: Süße Speisen mit Schokolade wirken stimmungsaufhellend, doch nur für kurze Zeit. Zu viel Zucker, Fleisch und Fast Food stressen den Körper zusätzlich, schwächen die Nerven und die Konzentration. Mit reichlich Gemüse und Obst, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, kaltgepresste Öle, Vollkornprodukte, Nüsse und 1 bis 2 Liter stilles Wasser (im Herbst und Winter warmes Wasser) pro Tag steigern den Vitamin- und Mineralstoffbedarf, die Nerven und das Immunsystem.

5) Sanfte ayurvedische Ölmassagen: Massagen sind Entspannungsklassiker. Streichen, Kneten, Reiben ist eine Wohltat für Körper und besonders für die Seele. Ängste, Stress, Ärger, Zorn und Verspannungen werden rasch abgebaut, das Immunsystem wird gestärkt und Körper, Geist, Seele und die 7 Chakras (Energieräder) sind wieder zur vollsten Zufriedenheit aufgeladen. Lassen Sie sich von meiner liebevollen Massagepalette verzaubern.

 

Hitzewallungen in jedem Alter

Ich beschäftige mich seit 20 Jahren mit Ayurveda und Yoga und möchte mein Wissen zum Thema „Hitzewallungen in jedem Alter“ gerne weitergeben.

Zu viel Hitze bedeutet ein überhitztes Pitta (Typ), das heißt, diese Personen sollten folgende Ernährung wählen: kühle Speisen und Getränke, sowie Speisen, die überwiegend süß, bitter und herb schmecken.
Meiden sollten diese Personen: scharfe, saure, salzige, heiße und trockene Nahrungsmittel.

Eine gesunde Lebensweise: Das Essen in einer ruhigen Atmosphäre und im Sitzen einnehmen. Jetzt ist Essenszeit und die Gedanken konzentrieren sich nur auf das Essen (Fernseher ist ausgeschalten, Handy ist auf „leise“ gestellt). Früh zu Bett gehen, 22.00 / 22.30 Uhr.

Entgiftung: Entgiftung mit ayurvedischen Kräutern.

Farbtherapie: Die Farbe gelb lokalisiert das Feuer im Wesen des Menschen, beeinflusst das Sehen, die Leber, Gallenblase, Magen und Bauchspeicheldrüse und oberen Darmbereich. Es steht für Harmonie, Herzlichkeit, Gefühlsäußerung und Wärme.

Bei Energiemangel stellen sich ein: Misstrauen, mangelndes Selbstwertgefühl, Unfähigkeit Gefühle zu äußern.

Bei Energieüberschuss stellen sich ein: Unsicherheit, Komplexe, Putzsucht, Perfektionismus.

Meine Empfehlung: gelbe Kleidung tragen, gelbe Lebensmittel essen, die Wohnung und den Arbeitsplatz mit einem gelben Blumenstrauss schmücken.

 

Yoga bei Schlafstörungen und Nervosität

Schlafstörungen lassen sich in zwei Kategorien einteilen, zum einen bereitet das Einschlafen die Probleme und zum anderen kann die betroffene Person nicht 6 – 8 Stunden durchschlafen.

Ursachen für Schlafstörungen sind Stress, ständig kreisende Gedanken, emotionale Probleme, zu viele Stoffwechselendprodukte im Körper, keine gesunde Ernährung auf den Typ abgestimmt, keine gesunde Lebensweise.

Yoga kann helfen.

1) Atemtechniken unterstützen zur Zentrierung und um Gedanken im Geist weniger werden zu lassen.

2) Körperübungen helfen dem Körper sich besser zu erden. Die Erdung schenkt Ihnen Energien, um besser ein- oder durchschlafen zu können.

3) Die Tiefenentspannung verarbeitet Ihre Emotionen. Körper, Geist und Seele haben die Chance sich zu regenerieren.

 

Abnehmen in schwierigen Fällen und wie Yoga dabei hilft

Schwierige Fälle sind z.B. die Wechseljahre oder Schilddrüsenunterfunktion, Frustessen, Lustessen und so weiter. In diesen Fällen arbeitet die hormonelle Steuerung in Richtung „Zunehmen“.

Um Fortschritte beim Abnehmen zu erreichen, ist es unbedingt erforderlich, eine klare und sehr deutliche Entschlossenheit zu entwickeln.

Die Antwort „Ich möchte ja gerne …“ reicht keinesfalls aus. Sie werden vorankommen und Sie werden Rückschläge erleben. Da braucht es viel Willensstärke, um weiter zu machen.

Der Schlüssel zum Abnehmen ist: eine vollständige Neugestaltung Ihres Lebensstils (mehr Kalorien verbrauchen) und des damit verbundenen Lebensgefühls, hin zu einer aktiven, lebendigen und freudig-bewegten Lebensweise (Yogaübungen).

->Beginnen Sie Ihren Geist konsequent auf das von Ihnen angestrebte Ziel „Abnehmen“ auszurichten. Das bedarf 5 Visualisierungen, die Sie täglich mindestens 3x 10 Min. beim Spaziergang, Staubsaugen oder bei einer anderen Tätigkeit ohne Konzentration anwenden können.

1) Standhaftigkeit: Stellen Sie sich vor, dass Sie sehr gut und lange im „Held“ (Yogaübung) stehen. Sie genießen die ganz besondere Art von Kraft und Willensstärke.
Praktizieren Sie nun regelmäßig den Held und bauen Sie ihn z.B. in den Sonnengruss mit ein. Entwickeln Sie Standfestigkeit in Ihren Alltag, indem Sie standhaft süßen und fettigen Versuchen widerstehen.

2) Geschmeidigkeit: Stellen Sie sich vor, Sie sind jetzt in der Stellung „Bogen“. Spüren Sie die volle Geschmeidigkeit Ihres Körpers  und nehmen Sie ihn emotional positiv wahr.
Praktizieren Sie nun regelmäßig den Bogen. Üben Sie im Alltag mit unerwarteten Einflüssen umzugehen, dann sind Sie auch erfolgreich im Abnehmen.

3) Veränderungsprozess: Sie möchten Ihre Figur neu entstehen lassen, Sie möchten schlank sein. Stellen Sie sich Ihre Veränderung vor und sagen Sie zu sich: „Ich bin schlank!“
Praktizieren Sie nun regelmäßig Sonnengrüße. Durch Sonnengrüße erreichen Sie eine verstärkte Fettverbrennung  und gibt Ihnen Energie weiter zu machen.

Machen Sie jede Übung mit viel Genuss, dies entwickelt ein positives Lebensgefühl.
Bei der Ernährung achten Sie auf viel Obst, Salat, Gemüse und Olivenöl (60 g Öl pro Tag) oder Ghee. Dosieren Sie Ihre Mahlzeiten klein.

4) positive Gedanken: Konzentrieren Sie sich auf Ihr Herz und stellen Sie sich vor, wie Sie Rückbeugen üben, wie sich Ihr Herz öffnet. Diese Visualisierung hilft auch ohne Schokolade Ihre positive Stimmung auf hohem Niveau zu halten.
Praktizieren Sie nun die „Kobra“, „Fisch“, „Halbmond“.

5) Selbstliebe: Stellen Sie sich den „Schulterstand“ und die „Heuschrecke“ intensiv vor. Üben Sie in Ihrem Alltag, sich in Ihre inneren Konflikte hinein zu entspannen, sich liebevoll anzunehmen und dann los zulassen. Die Konflikte haben keine Macht mehr über Sie und Sie können auf den Schutzpanzer verzichten.
Praktizieren Sie nun den Schulterstand und die Heuschrecke.

Wenn Sie dieses Programm einige Wochen durchgezogen haben, dann werden Sie feststellen, wie sich neue Impulse entwickelt haben. Das ganze dauert länger, wie eine Crash-Diät, dafür arbeitet es an der Wurzel Ihres Themas – und das nachhaltig.

 

Erkältung

3x täglich mit lauwarmen Salzwasser (z.B. Himalaya Salz) gurgeln, 1/2 Teelöffel Salz auf 0,2 l,
3x täglich Nasenspülung mit etwas Himalaya Salz,
3x täglich mit Kamille, Thymian o.ä. mit Wasserdampf inhalieren,

Vorwärtsbeuge und Drehsitz lange halten (bei Fieber und körperlicher Schwäche weglassen), liegendes Pranayama ist auch möglich: Einatmen, Anhalten, Ausatmen (langsam durchführen),

keine Milchprodukte, viel trinken (warmes Wasser, Ingwertee, Hühnersuppe, warmes Wasser + 1/2 Teelöffel Kurkuma + 1/2 Teelöffel Ghee + 1 Teelöffel Honig),

viel ausruhen, schlafen, Tiefenentspannung.

 

Ein Tipp aus dem Ayurveda:

Wenn Sie erschöpft sind oder Sie spüren, Sie bekommen einen Infekt, dann nehmen Sie:

1 TL Kurkuma

1 TL Honig

1/2 TL Ghee  (Honig und Ghee dürfen nicht zu gleichen Teilen sein)

warmes Wasser

Alles miteinander verrühren und täglich 1 Tasse trinken, 3 Tage lang, bei Bedarf die Dauer der Einnahme erhöhen.

Außerdem unterstützen Ganzheitliches Yoga und Ölmassagen die Gesundheit bzw. den Heilprozess.

Yoga und Ölmassagen entgiften Ihren Körper und schenken Ihnen Kraft, Energie und seelischen Ausgleich.

 

Herpes (Lippenbläschen)

Gute Erfahrungen habe ich mit Ghee und Kurkuma gemacht. Einfach etwas Ghee und Kurkuma in einer Tasse zu einem Brei anrühren und mehrmals täglich auf die betreffende Stelle geben.

Der Hautausschlag deutet auf einen Überschuss an Pitta hin, das heißt Überforderung, innerer Druck, zu viel Ehrgeiz, zu viel Perfektion, Überbelastung …

Achten Sie auf mehr Ruhe und Entspannung, z.B. gönnen Sie sich eine Auszeit mit einer Yogastunde und eine Ölmassage für die Seele.

Verzichten Sie in der Genesungszeit auf scharfe Gewürze, Fleisch, Wurst, Alkohol, Koffein und auf das Rauchen.

Ich habe bisher sehr gute Feedbacks erhalten.